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Was es bei der Anschaffung von Industrieschutzhelmen zu beachten gibt

In vielen Handwerken gehören Schutzhelme zur Grundausstattung, im Gegensatz zum eigenen Kopf können diese nach Unfällen und ähnlichen Vorkommnissen jederzeit ausgetauscht und ersetzt werden. Aus diesem Grund empfiehlt sich ihr Einsatz auch bei Arbeiten mit geringeren Risiken für Kopf und Schädel. Unternehmer sind, je nach Gefährdungsbeurteilung, dazu verpflichtet ihren Beschäftigten Helme zur Verfügung zu stellen (DGUV Vorschrift 1 „"Grundsätze der Prävention" sowie Arbeitsschutzgesetz). 

Ein einmal beschädigter Helm darf unter keinen Umständen wieder zum Einsatz kommen, bei der Neuanschaffung gibt es einige Aspekte zu beachten, denn Helm ist nicht gleich Schutzhelm und die Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten sollten mit den Anforderungen Ihres Berufs einhergehen. So sollte der gesuchte Schutzhelm z.B. um einen Gehörschutz erweiterbar oder elektrisch isoliert sein. Diese Anforderungen hängen, selbstverständlich, immer mit den von Ihnen und Ihren Mitarbeitern durchgeführten Arbeiten und Einsatzorten zusammen. Deshalb ist bei der Wahl des Helms immer Umsicht geboten.

Wo sollte ich Helme kaufen?

Es empfiehlt sich Industrieschutzhelme bei lokalen Fachhändlern zu erwerben - auch wenn es mehr Zeit in Anspruch nimmt als ein Online-Shop - denn nur hier können Sie die Qualität schon vor dem Kauf prüfen, was bei Großbestellungen selbstverständlich essentiell ist. Außerdem ist hier eine fachgerechte Beratung, welche auf die branchenspezifischen Besonderheiten eingehen und mit Ihnen zusammen den für Ihre Arbeit optimalen Schutzhelm finden kann, garantiert

Was gibt es zu beachten?

Beim Helm Kauf sollte genauestens auf dessen Funktionen geachtet werden und geklärt werden, welchen Schutz der anvisierte Helm NICHT bietet. Je nach Einsatz muss der Schutzhelm DIN EN 397 (Schutz vor fallenden Gegenständen und deren Konsequenzen wie Gehirnverletzung und Schädelbruch) oder auch zusätzlich DIN EN 50365 (Verhinderung einer gefährlichen Körperdurchströmung von Elektrizität durch den Kopf) erfüllen. Außerdem müssen Helme in jedem Fall die CE Kennzeichnung und die entsprechende Kennnummer tragen. Weitere gekennzeichnete Merkmale sind z.B.:

  • Hitze- und Kältebeständigkeit, und bis zu welchen Temperaturen ist dies der Fall?
  • elektrische Isolierung
  • Typbezeichnung
  • Material
  • Größe in cm
  • Herstellungsjahr und Ort

Achten Sie bei der Auswahl auch genauestens auf Sitz und Halt des Helms, denn nur bei perfekter Passgenauigkeit ist optimaler Schutz gewährleistet. Der Helm sollte innen gepolstert sein, über einen Kinnriemen verfügen (diesen bitte immer verwenden), ein im Nacken justierbares Drehrad, welches die Anpassung optimiert, und außerdem Belüftungsschlitze haben. Sonst könnte das Tragen schnell unangenehm oder sogar störend werden

Wann sollte ich die vorhandenen Helme austauschen?

Schutzhelme haben eine empfohlene Lebensdauer von 4 (wenn sie aus thermoplastischem Kunststoff bestehen) bis 8 Jahren (Duroplastik). Sollten Sie allerdings bereits vorher Auffälligkeiten, wie z.B. Gerüche, veränderte Greifbarkeit, Risse etc., entdecken muss der Helm sofort ausgetauscht werden. Bei offensichtlicher Beschädigung hat dies, wie bereits erwähnt, auch zu geschehen. Ein Helm, der im Freien oder in direkter UV-Bestrahlung gelagert wird, hat eine deutlich geringere Lebens- und Funktionsdauer als ein ordentlich gelagerter. Achten Sie also auf Ihre Helme, das könnte im entscheidenden Moment über Schutz oder Tragödie entscheiden.

Im Zweifelsfall sei also dazu geraten, einen Helm eher früher zu entsorgen, als aus Kostengründen an diesem festzuhalten, der Schutz der eigenen Gesundheit und der Ihrer Mitarbeiter sollte in jedem Fall Priorität genießen. Weitere Informationen erhalten sie hier.


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